Donnerstag, 17. Oktober 2013
ACHTUNG UMZUG!! - ACHTUNG UMZUG!! - ACHTUNG UMZUG!!
Ich hoffe, dort gefällt es euch auch - oder sogar noch besser! :-)
Sonntag, 19. August 2012
"Un"kraut im Goldlicht
Ach, wie schön, dass ich in den vergangenen Tagen eine faule Gärtnerin war! Wie gut, dass ich die Hacke in der Ecke habe stehen lassen!
So konnten wir diese vergängliche Schönheit hier festhalten. Gerade noch im richtigen Licht den Goldkranz erwischt, das flirrende schon spätsommerliche Sonntagmorgens-Frühstückszeit-Leuchten. Sieht er nicht toll aus, dieser "Un"kraut-Halm?
Und noch was Gutes hatte das Nichtstun: Mein Sohn hat mir endlich eine Fotografierlektion erteilt - und ich habe mich richtig ausgetobt mit Makro-Objektiv und Geduld und Spucke. Und: trotz einiger verwehter Fehlversuche ist auch Brauchbares dabei rausgekommen, sogar partiell sehr Schönes.
Aber immer schön langsam. Auch das Schöne hat seine Zeit - und irgendwann den einzig richtigen Platz in diesem Blog. Abwarten, sage ich nur!
So konnten wir diese vergängliche Schönheit hier festhalten. Gerade noch im richtigen Licht den Goldkranz erwischt, das flirrende schon spätsommerliche Sonntagmorgens-Frühstückszeit-Leuchten. Sieht er nicht toll aus, dieser "Un"kraut-Halm?
Und noch was Gutes hatte das Nichtstun: Mein Sohn hat mir endlich eine Fotografierlektion erteilt - und ich habe mich richtig ausgetobt mit Makro-Objektiv und Geduld und Spucke. Und: trotz einiger verwehter Fehlversuche ist auch Brauchbares dabei rausgekommen, sogar partiell sehr Schönes.
Aber immer schön langsam. Auch das Schöne hat seine Zeit - und irgendwann den einzig richtigen Platz in diesem Blog. Abwarten, sage ich nur!
Samstag, 18. August 2012
Des Rätsels Lösung und Namenssuche!
An die vielen vielen Rätsler, die schon gespannt auf die Auflösung warten :-) : Hier ist sie! Das unbekannte Wesen, nach dem ich gefragt hatte, ist der Stein gewordene Flügelschwirrer, der von den Mitstreitern von REALTRAUM e.V in Regensburg entdeckt wurde. Ihn gesichtet und gleich mit mir in Verbindung gebracht, hat die Künstlerin Monika Veth ( monika veth art ), die natürlich mit geübtem Auge sofort die Werte dieses Wesens erkannt hat!
Erinnern soll er mich für immer und ewig an unseren gemeinsamen Lese- und Musik-Auftritt beim Regensburger Literaturbrettl (http://karinholz.beepworld.de/rliteraturbrettl.htm). Sehr schön war der nämlich - und ich habe den "Flügelschwirrer" aus diesem Blog dort neben anderen Texten zum Besten gegeben.
Obwohl - dieser Schwirrer hier erinnert mich noch an so manches andere: Dass ich nicht aufhören sollte meinen Rüssel -äh meine Nase, die mit diesem Rüssel nicht die geringste Ähnlichkeit hat, das betone ich hier ausdrücklich! - in allerhand Bücher zu stecken, wenn mich mal wieder das Kopfbetäubungsglotzvirus befällt zum Besipiel. Dass es allemal besser ist, manchmal ins Trudeln zu kommen als immer die vorgeschriebene Balance zu halten. Und dass ein freches (statt ein immer freundliches) Grinsen auch ganz hübsch sein kann.
Jetzt hängt es also an meinem Leuchter, das Schwirrvieh. Und jedes Mal, wenn ich es ansehe, muss ich schmunzeln. Eigentlich fehlt ihm nur noch ein Name. Wie wär's? Hat diesmal jemand Lust aufs Mit-Suchen? ?
Übrigens: Hier sind die anderen Reaträumer, die mit mir gelesen und musiziert haben: http://www.sabinebrandl.net/ , Jan-Eike Hornauer Textzüchterei Hornauer und Gerhard Kaßing Kanzlei Gerhard Kaßing (Musik).
Erinnern soll er mich für immer und ewig an unseren gemeinsamen Lese- und Musik-Auftritt beim Regensburger Literaturbrettl (http://karinholz.beepworld.de/rliteraturbrettl.htm). Sehr schön war der nämlich - und ich habe den "Flügelschwirrer" aus diesem Blog dort neben anderen Texten zum Besten gegeben.
Obwohl - dieser Schwirrer hier erinnert mich noch an so manches andere: Dass ich nicht aufhören sollte meinen Rüssel -äh meine Nase, die mit diesem Rüssel nicht die geringste Ähnlichkeit hat, das betone ich hier ausdrücklich! - in allerhand Bücher zu stecken, wenn mich mal wieder das Kopfbetäubungsglotzvirus befällt zum Besipiel. Dass es allemal besser ist, manchmal ins Trudeln zu kommen als immer die vorgeschriebene Balance zu halten. Und dass ein freches (statt ein immer freundliches) Grinsen auch ganz hübsch sein kann.
Jetzt hängt es also an meinem Leuchter, das Schwirrvieh. Und jedes Mal, wenn ich es ansehe, muss ich schmunzeln. Eigentlich fehlt ihm nur noch ein Name. Wie wär's? Hat diesmal jemand Lust aufs Mit-Suchen? ?
Übrigens: Hier sind die anderen Reaträumer, die mit mir gelesen und musiziert haben: http://www.sabinebrandl.net/ , Jan-Eike Hornauer Textzüchterei Hornauer und Gerhard Kaßing Kanzlei Gerhard Kaßing (Musik).
Mittwoch, 15. August 2012
Nächste Rätselrunde: Auf geht's
Also hier der erste sichtbare Beweis: Es ist KEIN Monsterhund. Eine Mücke? Naja - vielleicht auch ein Wesen mit ausgerolltem Schweineschwänzchen? So viel ist sicher: Es ist zahm, geradezu niedlich. Und es ist nur ab und zu im Garten anzutreffen - als ich es zum ersten Mal sah, zum Beispiel. Da war es eingehüllt in eine weißgraue Masse, aus der ich es herausschälen durfte. Ich nehme mal an, dass es Regen nicht so sehr gern mag. Und eine starke Böe könnte es unter Umständen empfindlich verletzen. - Aber darüber habe ich noch nicht mit ihm oder ihr sprechen können.
Überhaupt: Die Kommunikation ist nicht leicht. Ich sitze vor dem Wesen und versuche in eins der Augen zu blicken, was aus verschiedenen Gründen nicht so einfach ist. Es weicht mir gerne aus, das Wesen. Der leiseste Windhauch kann es aus dem Gleichgewicht bringen. Aber: Es bringt mich zum lächeln. Habe ich einen Blick von ihm erhascht, muss ich einfach lachen. Ganz automatisch!
Noch immer keine Idee? Hm - ich überlege, welchen Hinweis ich noch geben könnte. Ja. Vielleicht den: Ich freu mich sehr, dass es jetzt da ist!
Überhaupt: Die Kommunikation ist nicht leicht. Ich sitze vor dem Wesen und versuche in eins der Augen zu blicken, was aus verschiedenen Gründen nicht so einfach ist. Es weicht mir gerne aus, das Wesen. Der leiseste Windhauch kann es aus dem Gleichgewicht bringen. Aber: Es bringt mich zum lächeln. Habe ich einen Blick von ihm erhascht, muss ich einfach lachen. Ganz automatisch!
Montag, 13. August 2012
Des Rätsels erster Teil
Es soll ja Wesen geben, die einen unerbittlich verfolgen, stimmt's? Bisher dachte ich immer, dass es sich dabei eher um Traumwesen handelt - irgendwelche ewig hinter einem her rennende Monsterhunde zum Beispiel. Die dann natürlich längst über alle Wolken sind, wenn man schweißgebadet aufwacht.
Oder, klar, lästige Mücken, die sich am Tag mucksmäuschenstill in winzigen Tapeten-Ritzen verstecken, um schließlich, sobald frau im Bett liegt und gerade die Decke unter die Nase zieht, ihr Sirrkonzert veranstalten.
Ich behaupte ja immer, ich bin gegen sowas immun. Traum-Monsterhunden begegne ich seit einiger Zeit gekonnt mit "Platz"-Kommandos und einem Leckerli. Und Mücken stechen mich nimmer - bin schließlich verheiratet!
Achja, natürlich, die Wühlmäuse hätte ich jetzt beinahe vergessen, die mich ja so gerne mal unabwendbar belagern - sie verfolgen mich bisweilen auch. Genau: "Bisweilen"!! Denn gerade mal sind sie fort, weg, in Ferien, wer weiß das schon!
Aber dieses Wesen, das mich da verfolgt und sich bei mir eingenistet hat, ist ein anderes. Ein schöneres, wenngleich - proportional eher kopflastig, aber dennoch ganz gut in der Balance.
So viel verrate ich für heute: Es hat irgendwie mit diesem Blog zu tun. Aber mehr sag ich jetzt nicht. RATET MAL!
Oder, klar, lästige Mücken, die sich am Tag mucksmäuschenstill in winzigen Tapeten-Ritzen verstecken, um schließlich, sobald frau im Bett liegt und gerade die Decke unter die Nase zieht, ihr Sirrkonzert veranstalten.
Ich behaupte ja immer, ich bin gegen sowas immun. Traum-Monsterhunden begegne ich seit einiger Zeit gekonnt mit "Platz"-Kommandos und einem Leckerli. Und Mücken stechen mich nimmer - bin schließlich verheiratet!
Achja, natürlich, die Wühlmäuse hätte ich jetzt beinahe vergessen, die mich ja so gerne mal unabwendbar belagern - sie verfolgen mich bisweilen auch. Genau: "Bisweilen"!! Denn gerade mal sind sie fort, weg, in Ferien, wer weiß das schon!
Aber dieses Wesen, das mich da verfolgt und sich bei mir eingenistet hat, ist ein anderes. Ein schöneres, wenngleich - proportional eher kopflastig, aber dennoch ganz gut in der Balance.
So viel verrate ich für heute: Es hat irgendwie mit diesem Blog zu tun. Aber mehr sag ich jetzt nicht. RATET MAL!
Dienstag, 7. August 2012
Fundstück
Ich habe keine Ahnung,. Jedenfalls stand sie unter der Spirea,. Winzig, kaum gewachsen, im Schatten und bedrängt von der größeren Pflanze. Ehrensache, dass ich sie hervorgeholt und ihr einen besonders schönen Platz eingeräumt habe. Sie hat einen Platzregen und den ersten heißen Tag schon überstanden. Erst mal ans Licht geholt, wird sie von alleine wachsen. Irgendwie macht mich dieser Gedanke froh!
Freitag, 27. Juli 2012
Freizeit ? Frei-Zeit !
Nein, dieser Art ist meine elegante Dame nicht. Denn sie ist keineswegs perfekt und auch nicht "schön" und "cool" nach den Vorgaben irgendwelcher Leute, mit denen sie nichts zu tun hat. Und hat sie nicht ihre Hand an der Sonnenbrille, weil sie weiß, dass es auch mal regnen kann?
Jedenfalls: Sie bestätigt mich. Sie muntert mich auf und zeigt mir: Es lohnt sich! Sie ist das Holz gewordene Glücksgefühl, sozusagen. Ich schaue mit ihr irgendwohin - ich erlaube mir, mich selbst zu vergessen wie sie und Dinge zu sehen wie sie, Dinge und Menschen und Geschichten, die nur in meinem Kopf existieren. Sie erinnert mich daran, dass ich jederzeit Frei-Zeit habe.
Wenn ich will. Also wirklich: So eine Dame mit Sonnenbrille, die schön selbstvergessen in die Ferne schaut wünsche ich jedem!
Mittwoch, 25. Juli 2012
Sonnenspiegelei
Ich sehe es aus den Augenwinkeln, es ist ein kleiner Lichtblitz. Eigentlich ist der Tag schon fast vorbei, der Garten liegt im Schatten und die Sonne senkt sich allmählich hinter die Felder. Doch da? Es blitzt schon wieder: Die Sonne schaut sich selbst an, sozusagen. Sie schickt ihre Strahlen genau auf das Sonnengesicht, das an der Holzwand in meinem Garten hängt.
Beide strahlen jetzt um die Wette, die eine wärmt die andere mit ihrem Lächeln.
Ich renne hinaus und "klick" - mache das Foto des Tages.
Natürlich: Die Sonne lacht nicht, genau genommen. Sie strahlt auch nicht. Jedenfalls nicht aus Freude. Sie ist ein riesiges Etwas im All, ein Körper, der verbrennt. Genau genommen.
Aber mir gefällt der Gedanke. Der, der das harmlose Foto (Licht fällt zufällig auf eine unbeleuchtete Scheibe aus Ton) für mich so besonders macht: Die eine Sonne wärmt die andere und beide lächeln um die Wette. Es entsteht eine Lächel-Energie, die sich auf mich überträgt und vielleicht auch auf andere, die das kleine Foto betrachten.
Blödsinn, genau genommen? Wissenschaftlicher Humbug? Gärtnerinnenromantik? Ganz ehrlich - das ist mir egal. Piepswurschtegal - genau genommen.
Sonntag, 22. Juli 2012
Sommerfülle
Doch ich gestehe es: Der Sommer macht mir auch Angst. Nur ein bisschen, vielleicht ist Angst auch das falsche Wort. Ähm - also nochmal: Manchmal ist mir der Sommer unheimlich.
Zum Beispiel wenn ich spazieren gehe, an Maisfeldern vorbei und die Stengel schießen förmlich in die Höhe - sie bilden plötzlich eine Wand aus Grün, wo noch vor ein paar Tagen freie Sicht war. Oder neulich, auf einem Weg an der Amper, den ich eine kurze Zeitlang schlicht vergessen hatte: Plötzlich ist hier die Hölle, kaum ein Durchkommen vor lauter Blättern und Halmen, die nach meinem Füßen greifen, dort, wo noch vor kurzem einfach ein Weg war.
Und mein Garten? Auch er explodiert. Er ist plötzlich der Herr des Geschehens, ich kann nur daneben stehen und eher wenig eingreifen. Ein paar Unkräuter in ihre Schranken weisen, Halme stützen, Wucher vermeiden, Verblühtes abzupfen oder zurück schneiden.
Der Garten zeigt mir mit seiner Pracht eine lange Nase. Siehst du, hier sind die Blüten viel höher als du dachtest und hier - du hättest mehr Platz lassen sollen zwischen mir und dem Nachbarn. Und überhaupt: Was glaubst du, wer du bist? Ich, GARTEN, mache, was ICH will! Und DU, GÄRTNERIN, kannst das gar nicht verhindern!
Ich gebe zu, die Sommerfülle überwältigt mich. Jeden Tag aufs Neue. Ich ziehe mich zurück. Morgen, denke ich. Morgen schaffe ich es, der Macht der Fülle mein Planen entgegen zu setzen. Morgen - oder übermorgen. Aber ganz bestimmt, wenn der Sommer erst vorbei ist.
Doch dann erinnere ich mich an die vielen Geschichten, die in meinem Kopf wohnen und an die Stimmen, die den Figuren darin gehören und die auch manchmal so mächtig sind und so vielfältig, dass ich ganz schwach davon werde.
Und dann weiß ich, was ich tun muss. Es ist ganz leicht. Ich muss das tun, was ich immer tue: Pflanzen stützen, ein wenig ordnen, ein paar kleine Entscheidungen treffen. Und ansonsten: Einfach zusehen. Zuhören. Entspannen. Die Fülle genießen.
Mittwoch, 11. Juli 2012
Brillenfrei
Ein Leben ohne Brille muss wunderbar sein. Klarsicht in alle Richtungen. Kein mühsames Suchen nach der "richtigen Perspektive" - also nach dem Punkt im Gleitsichtglas, wo gerade das scharf ist, was scharf sein soll. Kein Beschlagen beim Topfdeckelheben und vor allem: Keine Tapper, wenn beim Unkrautjäten mal die erdige Zeigefingerspitze vom Gartenhandschuh aus Versehen auf der Mattscheibe landet. Wenn das passiert, gibt's nur eins: Gartenhandschuhe ausziehen, die schmutzigen Schlappen auf der Terrasse abstellen und langsam und vorsichtig, mit den Händen weiträumig die Umgebung abtastend, das Badezimmer suchen. Dabei möglichst nicht mit erdverschmierter Hose oder den Krümeln irgendwelcher Blütenreste aus den Haaren zu dicht am weißen Sofa vorbeikommen oder die herumliegende heilige Zeitung bebröseln. Wenn der Wasserhahn gefunden und aufgedreht ist, erstmal Hände waschen. Dann die Brille von der Nase nehmen und säubern. Dann das Ganze wieder rückwärts - und erst dann kann frau endlich weiter dem Unkraut zu Leibe rücken. - Und froh sein, wenn nicht das Brillengestell ständig von der Nase rutscht - weil - jawoll, weil : Gartenarbeit anstrengend ist.
Schluss damit! Welche Freude: "Kontaktlinsen? - Kein Problem!", sagt der Arzt, während eine gefühlte Anzahl von x plus unendlich seiner Vorgänger der Meinung waren, dass meine Augen sich für Kontaktlinsen nicht eignen. Seit 35 Jahren sagen sie es und ich hab's geglaubt! Juchhuuu! Jetzt gibt's kein Halten mehr!
Ich bekomme zwei Probelinsen. Die eine ist grün und die andere lila eingefärbt - ich nehme an, dass man weiß, welche ins rechte und welche ins linke Auge gehört. Bei mir gehört die lila Linse nach links und die grüne nach rechts. Kein Problem. Denn so lange ich die Brille auf der Nase habe, kann ich beide voneinander unterscheiden. Sieht lustig aus, sagt die Optikerin und sieht mir tief in die Augen. Ich glaube ihr. Obwohl ich nichts sehe. Also ich meine: Wirklich nichts.
Und: Es bleibt mühsam. Und das, obwohl ich heute schon beim Kontaktlinsentag Nr. 6 angekommen bin. Sechs Stunden lang darf ich sie tragen. Alles Gewöhnungssache, sagte die Optikerin. Und mit der verständnisvollen Miene der Expertin: "Alles ganz normal!"
Normal? Dass ich so oft mit den Augendeckeln klappe, dass ich schon bestimmt Muskelkater hätte, wenn es an den Lidmuskeln sowas gäbe? Dass die Welt aussieht, als wäre sie schon unscharf erschaffen worden? Dass es mir nur gerade so und mit Hilfe einer Vergrößerung im Maßstab ein Wort - ein Bildschirm gelingt, diesen Text zu schreiben? Dass ich vor dem Beet stehe und überlege, ob das grüne Dings da nun wirklich ein Löwenzahn ist?
Hilferuf! Die Optikerin seufzt. "Ja, ich habe es Ihnen schon gestern gesagt und vorgestern auch und davor sowieso." Sie säuselt ins Telefon. "Haben Sie Geduld! - Nur nicht aufgeben! Sie schaffen das!"
Also gut. Ich übe mich in Geduld. Und ich werde es schaffen! Ganz bestimmt!
Schluss damit! Welche Freude: "Kontaktlinsen? - Kein Problem!", sagt der Arzt, während eine gefühlte Anzahl von x plus unendlich seiner Vorgänger der Meinung waren, dass meine Augen sich für Kontaktlinsen nicht eignen. Seit 35 Jahren sagen sie es und ich hab's geglaubt! Juchhuuu! Jetzt gibt's kein Halten mehr!
Ich bekomme zwei Probelinsen. Die eine ist grün und die andere lila eingefärbt - ich nehme an, dass man weiß, welche ins rechte und welche ins linke Auge gehört. Bei mir gehört die lila Linse nach links und die grüne nach rechts. Kein Problem. Denn so lange ich die Brille auf der Nase habe, kann ich beide voneinander unterscheiden. Sieht lustig aus, sagt die Optikerin und sieht mir tief in die Augen. Ich glaube ihr. Obwohl ich nichts sehe. Also ich meine: Wirklich nichts.
Und: Es bleibt mühsam. Und das, obwohl ich heute schon beim Kontaktlinsentag Nr. 6 angekommen bin. Sechs Stunden lang darf ich sie tragen. Alles Gewöhnungssache, sagte die Optikerin. Und mit der verständnisvollen Miene der Expertin: "Alles ganz normal!"
Normal? Dass ich so oft mit den Augendeckeln klappe, dass ich schon bestimmt Muskelkater hätte, wenn es an den Lidmuskeln sowas gäbe? Dass die Welt aussieht, als wäre sie schon unscharf erschaffen worden? Dass es mir nur gerade so und mit Hilfe einer Vergrößerung im Maßstab ein Wort - ein Bildschirm gelingt, diesen Text zu schreiben? Dass ich vor dem Beet stehe und überlege, ob das grüne Dings da nun wirklich ein Löwenzahn ist?
Hilferuf! Die Optikerin seufzt. "Ja, ich habe es Ihnen schon gestern gesagt und vorgestern auch und davor sowieso." Sie säuselt ins Telefon. "Haben Sie Geduld! - Nur nicht aufgeben! Sie schaffen das!"
Also gut. Ich übe mich in Geduld. Und ich werde es schaffen! Ganz bestimmt!
Sonntag, 8. Juli 2012
Ich will! Unbedingt!
Irgendwann vergangene Woche fing es an. Erst ein winziger Wunsch, der Hauch einer Sehnsucht: Eigentlich hätte ich ganz gern ein Foto von dem kleinen Taubenschwänzchen. Von dem Schwirrer, der seit Neuestem meinen duftenden Lavendel besucht. Ich könnte es ja probieren, dachte ich. Ein wenig die Augen offen halten, dachte ich. Und die Kamera nicht allzu weit weg legen, dachte ich. Beim Frühstück am nächsten Morgen war es soweit. Vom Esstisch aus gut sichtbar, flog es zackig seine Runde. Eine Blüte, noch eine und dann - ein seitlicher Schwung - noch eine.
Vielleicht ist ja überhaupt alles ganz anders, denke ich. Vielleicht lauert das Taubenschwänzchen ja auf mich und nicht umgekehrt. Und wenn es auch nur einen Schatten von mir sieht - flugs verschwindet es.
Auja! Gleich hab ich mein Foto! Nur schnell die Terrassentür auf, ein Griff nach der Kamera und nur drei Sprünge weiter - Das Taubenschwänzchen macht eine elegante Rechtskurve über Lavendel und Rosen und Lilien und verschwirrt sich über den Zaun.
Einfach Pech, denke ich. Nächstes Mal. Bestimmt! Ganz bestimmt! Ich will doch so gern ein Foto - unbedingt sogar will ich!
Das Spiel wiederholt sich. Am selben Tag gegen Abend und am nächsten Morgen. Ich verfeinere meine Methode. Nehme die Kamera beim Frühstücken in die Hand, ja - stelle überhaupt das Frühstück ganz ein - und wenn der Falter angeschwebt kommt, dauert es keine zweieinhalb Sekunden und ich bin beim Lavendel. Ohne Erfolg. Jeden Tag dasselbe Bild.
Aber ich will doch so gerne!! Ein winziges Foto! Auch mit einem einzigen, völlig verschwommenen, wo man den Faltern mehr ahnen als sehen kann, wäre ich schon zufrieden! Ich erwäge schon, meinen Schlafplatz beim Lavendel aufzuschlagen, Wind und Wetter zum Trotz! um als erste dazusein, bereit, meinen Willen endlich zu bekommen.
Mein Mann rettet mich. Er hält nichts vom Schlaf im Freien. "Das klappt schon noch!", sagt er. Und auf meinen Einwurf, dass ich doch unbedingt will - und außerdem kaum noch leben kann ohne das Foto: "Kommt Zeit kommt Rat!"
Natürlich hat er Recht. Immer hat er Recht. Heute früh sitzen wir auf der Terrasse. Sonntagsfrühstück. Brötchen, Kaffee, Sonnenschein, und gute Gespräche. Aus den Augenwinkeln, ganz ohne dass ich es gewollt oder vorbereitet hätte, sehe ich es: Mein Taubenschwänzchen schwirrt. Es lässt sich Zeit heute. Seelenruhig hole ich die Kamera und mache sieben (7!) verschwommene Fotos und ein wunderschönes scharfes.
Manches wird einem eben einfach geschenkt.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Regenmusik
Auch ich ziehe mich zurück, will gerade durch die Terrassentür, da erwischt es mich hinterrücks: Die Regentropfen haben auf den erhitzten Lavendelblüten ein Feuerwerk entzündet: Duftfeuer, intensiver Blaugeruch, Nasen- und Sinnenrausch, unglaublich!
Die Tropfen fallen jetzt leicht und wie zufällig vom Himmel, rauschen auf Blätter und bringen Blüten zum Nicken. Sie platschen breit auf die Fliesen und im blauen Eimer, der wassergefüllt auf der Terrasse steht, tanzen sie Ballett.
Ich stehe dabei und höre und rieche und fühle und bin wiedermal hingerissen von so viel Augenblicksglücksgefühl.
Montag, 2. Juli 2012
Flügelschwirrer gesichtet!
Es dämmert. Und ich bin kurzsichtig. Und vielleicht sogar ein bisschen alt - aber wirklich nur ein bisschen. "Das verstehst du nicht, Mama.", sagen meine Söhne. Und: "Dafür bist du zu alt!"
Immer dann sagen sie es, wenn sie mir weis machen wollen, dass es eine Bildungslücke ist, keine Talentshows anzugucken. Oder dass es viel besser ist, bei dröhnender Musik Vokabeln zu lernen. Oder wenn ich über die Witze mancher fußballstadienfüllender Comedians wirklich nicht lachen kann.
Das verstehst du nicht - der Satz fällt mir ein, als ich plötzlich bei meinem Rundgang durch den Garten etwas sehe, was ich noch nie gesehen habe.
Etwas schwirrt und huscht um den Lavendel - ein wahrere Flugkünstler mit langem Rüssel. Schwirr - das etwas peilt eine Blüte an, taucht seinen Rüssel hinein, während es unsichtbar und wie irre mit den Flügeln schlägt, bleibt im Flug einen Moment stehen und dann - schwirr - geht's weiter zur nächsten Blüte.
Ich staune. Ein Kolibri? In meinem Garten?
Meine Söhne schauen mich schon wieder an mit diesem Blick.
"Ein Kolibri? Bei uns? Bist du sicher?"
"Nein", sage ich. "Eben KEIN Kolibri!" Dass das Tier viel kleiner ist, erkläre ich. Dass es wahrscheinlich kein Vogel und dass sein Hinterteil irgendwie gestreift ist und dass es im Ganzen orange aussieht.
Leeres Staunen in den Augen meiner Söhne.
"Vielleicht doch ein Kolibri?", sagt nach einer Weile der Große. Kommentiert es mit kurzem "Tz". So wie nur er "Tz" machen kann. Immerhin - das hört sich ein wenig nach Verständnis an, finde ich.
Und der Jüngere? "Krass", sagt er. Und flups - ist er schon wieder weit weg - abgetaucht in die Welt der Handykommunikation. Tipp.Tipp. Tipp-tipp-tipp. Atemberaubend. Fast so schnell wie mein Schwirrtier, denke ich.
Ich seufze. Also - ich muss selbst herausfinden, wer oder was dieses Tier gewesen ist. Ich. Fast-Alte. Nicht-Versteherin. Seufz. Und wo finde ich die Info?
Im neumodischen Internet. Wo sonst?
Der NABU weiß es schließlich: Das Schwirrtier ist ein "Taubenschwänzchen". Ein Schmetterling, der aus dem Mittelmeerraum zu uns kommt, auch immer häufiger bei uns überwintert. Ich lese, dass das kleine Ding auf seiner Wanderung bis zu 2.000 Kilometer weit fliegt, dass es Höhen von 2.500 Metern überwindet und dass es durch seine Flugtechnik in fünf Minuten mehr als 100 Blüten besuchen kann! Und dass es oft für einen Kolibri gehalten wird. Sieh an! Ein Tier der Superlative hat in meinem kleinen, unbedeutenden Garten Station gemacht.
Ich bin beeindruckt.
"Ein Kolibri - ein Kolibri - Mama, gibt es in deinem Garten Kolibris?"
Ich lächle sanftmütig.
"Nein, mein Schatz. Wie kommst du denn auf sowas?", sage ich verständnisvoll. Wenn man jung ist, kann man schließlich nicht alles wissen!
Hier gibt's noch viel mehr Infos zu dem tollen Tier:
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/schmetterlinge/nachtfalter/05175.html
Immer dann sagen sie es, wenn sie mir weis machen wollen, dass es eine Bildungslücke ist, keine Talentshows anzugucken. Oder dass es viel besser ist, bei dröhnender Musik Vokabeln zu lernen. Oder wenn ich über die Witze mancher fußballstadienfüllender Comedians wirklich nicht lachen kann.
Das verstehst du nicht - der Satz fällt mir ein, als ich plötzlich bei meinem Rundgang durch den Garten etwas sehe, was ich noch nie gesehen habe.
Etwas schwirrt und huscht um den Lavendel - ein wahrere Flugkünstler mit langem Rüssel. Schwirr - das etwas peilt eine Blüte an, taucht seinen Rüssel hinein, während es unsichtbar und wie irre mit den Flügeln schlägt, bleibt im Flug einen Moment stehen und dann - schwirr - geht's weiter zur nächsten Blüte.
Ich staune. Ein Kolibri? In meinem Garten?
Meine Söhne schauen mich schon wieder an mit diesem Blick.
"Ein Kolibri? Bei uns? Bist du sicher?"
"Nein", sage ich. "Eben KEIN Kolibri!" Dass das Tier viel kleiner ist, erkläre ich. Dass es wahrscheinlich kein Vogel und dass sein Hinterteil irgendwie gestreift ist und dass es im Ganzen orange aussieht.
Leeres Staunen in den Augen meiner Söhne.
"Vielleicht doch ein Kolibri?", sagt nach einer Weile der Große. Kommentiert es mit kurzem "Tz". So wie nur er "Tz" machen kann. Immerhin - das hört sich ein wenig nach Verständnis an, finde ich.
Und der Jüngere? "Krass", sagt er. Und flups - ist er schon wieder weit weg - abgetaucht in die Welt der Handykommunikation. Tipp.Tipp. Tipp-tipp-tipp. Atemberaubend. Fast so schnell wie mein Schwirrtier, denke ich.
Ich seufze. Also - ich muss selbst herausfinden, wer oder was dieses Tier gewesen ist. Ich. Fast-Alte. Nicht-Versteherin. Seufz. Und wo finde ich die Info?
Im neumodischen Internet. Wo sonst?
Der NABU weiß es schließlich: Das Schwirrtier ist ein "Taubenschwänzchen". Ein Schmetterling, der aus dem Mittelmeerraum zu uns kommt, auch immer häufiger bei uns überwintert. Ich lese, dass das kleine Ding auf seiner Wanderung bis zu 2.000 Kilometer weit fliegt, dass es Höhen von 2.500 Metern überwindet und dass es durch seine Flugtechnik in fünf Minuten mehr als 100 Blüten besuchen kann! Und dass es oft für einen Kolibri gehalten wird. Sieh an! Ein Tier der Superlative hat in meinem kleinen, unbedeutenden Garten Station gemacht.
Ich bin beeindruckt.
"Ein Kolibri - ein Kolibri - Mama, gibt es in deinem Garten Kolibris?"
Ich lächle sanftmütig.
"Nein, mein Schatz. Wie kommst du denn auf sowas?", sage ich verständnisvoll. Wenn man jung ist, kann man schließlich nicht alles wissen!
Hier gibt's noch viel mehr Infos zu dem tollen Tier:
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/schmetterlinge/nachtfalter/05175.html
Freitag, 29. Juni 2012
Der fehlende Abschluss
Der Weg führt nirgendwohin. Er endet einfach. Ich gebe zu, dass das eigentlich ein schönes Bild ist. Schließlich endet im Grunde alles einfach. Ohne Brimborium, ohne symmetrischen Abschluss und meist leider auch ohne besonderen Höhepunkt. Bei ungeliebten Sachen sind wir froh darüber, aber bei manchen anderen Dingen - da hätten wir schon gerne etwas - irgendwas Schönes, Erhabenes, zumindest etwas, an dem man sich festhalten kann.
Genauso ist es mit dem Weg. Ja, mein Minigarten hat einen Miniweg und ich stehe dazu! Und dieser Weg hat keinen Abschluss. Ein paar Pflänzchen und den Blick in die Ferne, ja! Aber er sieht unfertig aus. Man merkt auch der Bepflanzung an, dass der Weg noch keine Richtung hat - sozusagen.
Also: Eine Figur muss her. Eine Skulptur? Ein Symbol? Ein schöner großer Ammer-Findling? Eine Aphrodite?
Genauso ist es mit dem Weg. Ja, mein Minigarten hat einen Miniweg und ich stehe dazu! Und dieser Weg hat keinen Abschluss. Ein paar Pflänzchen und den Blick in die Ferne, ja! Aber er sieht unfertig aus. Man merkt auch der Bepflanzung an, dass der Weg noch keine Richtung hat - sozusagen.
Also: Eine Figur muss her. Eine Skulptur? Ein Symbol? Ein schöner großer Ammer-Findling? Eine Aphrodite?
Oder ein Buddha?
Moment. Das mit dem Buddha - ja, eigentlich gefällt mir die Idee. Ich mag Buddhafiguren. Und die Lehre, für die sie stehen, hat mir schon oft weitergeholfen. Außerdem - ein Weg mit Buddha: Erinnert der mich nicht daran, dass es gut ist, nicht einfach voran zu stürmen, ohne nach rechts und links und auch nach innen zu sehen? Mich nicht permanent über Störungen am Wegrand aufzuregen (Ich sage nur: Mäuse!) und mich stattdessen mal in Gelassenheit zu üben, innezuhalten, langsamer zu werden? Klingt doch gut, oder?
Aber: Es gibt eine Inflation an Buddhafiguren, eine wahre Schwemme sogar. In jedem Baumarkt gibt es sie, in Stein gehauen und in Plastik, beleuchtet und mit Brunnen oder ohne. Jeder, der was auf sich hält, hat eine irgendwo rumstehen - Buddhafiguren sind schick! Sie sehen aber auch sooo putzig aus, die kleinen Kerlchen!
Also kein Buddha. In meinem Garten nicht!
Ich stocke, noch während ich das denke. Denn: Paddle ich nicht genauso auf der Trendwelle herum, wenn ich KEINEN Buddha auf meinen Weg stelle? Meine Entscheidung wäre eine GEGEN den Mainstream und nicht FÜR das, was ich eigentlich möchte.
Und schon wieder hat der Garten mich zum Nachdenken gebracht. Ich seufze und runzle die Stirn. Der Weg, fürchte ich, muss, bis ich damit fertig bin, noch auf seinen Abschluss warten.
Also kein Buddha. In meinem Garten nicht!
Ich stocke, noch während ich das denke. Denn: Paddle ich nicht genauso auf der Trendwelle herum, wenn ich KEINEN Buddha auf meinen Weg stelle? Meine Entscheidung wäre eine GEGEN den Mainstream und nicht FÜR das, was ich eigentlich möchte.
Und schon wieder hat der Garten mich zum Nachdenken gebracht. Ich seufze und runzle die Stirn. Der Weg, fürchte ich, muss, bis ich damit fertig bin, noch auf seinen Abschluss warten.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Forever Mäusefangnull?
Wenn ich nicht glauben will, dass ich als Mäusfängerin einfach eine Nullnummer bin, dann muss es so sein, dass sich die Mäuse verstecken, die meinen Garten untergraben. Ich weiß, dass sie da sind. Aber sie sind schlau. Machen Hügel, die keine sind - und wenn ich einen als solchen identifiziere - dann sind sie auch schon wieder weg. Und das, obwohl ich mir Hilfe geholt habe.
Von biocontrol, der Firma aus Andermatt in der Schweiz, bei der ich via Internet eine Mausefalle namens "topcat" gekauft habe. Ich bekam sofort Kontakt zu einem sehr freundlichen Herrn Meier - der zu meiner ehrlichen Freude ein wunderschönes Schweizerdeutsch sprach - und dieser Herr Meier (= Mäusefangprofi) stellte mir (=Mäusefangnull) erst einmal eine Menge Fragen. Dann ließ er sich Fotos von meinem Garten mailen, sah sie sich gründlich an und rief zurück.
Ich muss sagen, dass ich beeindruckt war. Ich hatte zwar schon selbst eine Menge Halbwissen über Wühlmäuse angesammelt - aber so viel Fachwissen hatte ich nicht erwartet. Auch nicht, dass es wirklich sehr viel Hingabe erfordert, einen der nervigen Wühler zu fangen.
Herr Meier jedenfalls versuchte mit großem Eifer meinem Versagen auf die Spur zu kommen. Nach dem zweiten (!) Telefonat war ich guten Mutes. Ich ging frisch ans Werk, alle guten Ratschläge von Herrn Meier im Kopf. Es würde klappen! Jetzt oder nie!
Ich kürze die Geschichte hier ab: Es klappte nicht.
Obwohl ich alles beherzigte, was Herr Meier mir riet - einschließlich der Erkenntnis, dass es hier ohne Hingabe wie auch sonst im Leben keinen Erfolg geben kann. Und obwohl mir während des Telefonats so richtig klar wurde, dass es für die Maus um entschieden mehr geht als um ein paar Erdhügel und ich versuchte, dies beim Aufstellen der Falle gebührend zu berücksichtigen - es gelang mir nicht, eine einzige Maus in dieselbe zu locken.
Und jetzt? Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass eben Sommer ist und ich fast täglich irgendwas in meinem Mini-Garten zu tun finde oder ob die Mäuse einfach Mitleid mit mir haben: Sie verstecken sich. Ich finde nur selten eine Spur ihrer Existenz. Und wenn ich doch eine finde (ein paar Krümel schwarzer Erde auf dem Rasen, die Andeutung eines Hügels im Beet) und die Falle dann sofort mit der nötigen Sorgfalt in Betrieb nehme: Nix. Kein Fang. Es ist, als hätte nie einen Maus ihr Füßchen in den Gang gesetzt.
Plötzlich klingen mir die Worte des Mäusefangprofis in den Ohren:
"Wenn Sie natürlich eine innere Abneigung dagegen haben, eine Maus zu fangen, dann wird es schwierig!"
Ich lasse den Blick über meinen Garten schweifen und die Arme hängen. Ich fürchte, ich werde eine Mäusefangnull bleiben.
Hier geht's zu dem verständnisvollen Herrn Meier und seiner Firma, die wirklich sehr gutes, solides Gerät herstellt:
http://www.topcat.ch/
Von biocontrol, der Firma aus Andermatt in der Schweiz, bei der ich via Internet eine Mausefalle namens "topcat" gekauft habe. Ich bekam sofort Kontakt zu einem sehr freundlichen Herrn Meier - der zu meiner ehrlichen Freude ein wunderschönes Schweizerdeutsch sprach - und dieser Herr Meier (= Mäusefangprofi) stellte mir (=Mäusefangnull) erst einmal eine Menge Fragen. Dann ließ er sich Fotos von meinem Garten mailen, sah sie sich gründlich an und rief zurück.
Ich muss sagen, dass ich beeindruckt war. Ich hatte zwar schon selbst eine Menge Halbwissen über Wühlmäuse angesammelt - aber so viel Fachwissen hatte ich nicht erwartet. Auch nicht, dass es wirklich sehr viel Hingabe erfordert, einen der nervigen Wühler zu fangen.
Herr Meier jedenfalls versuchte mit großem Eifer meinem Versagen auf die Spur zu kommen. Nach dem zweiten (!) Telefonat war ich guten Mutes. Ich ging frisch ans Werk, alle guten Ratschläge von Herrn Meier im Kopf. Es würde klappen! Jetzt oder nie!
Ich kürze die Geschichte hier ab: Es klappte nicht.
Obwohl ich alles beherzigte, was Herr Meier mir riet - einschließlich der Erkenntnis, dass es hier ohne Hingabe wie auch sonst im Leben keinen Erfolg geben kann. Und obwohl mir während des Telefonats so richtig klar wurde, dass es für die Maus um entschieden mehr geht als um ein paar Erdhügel und ich versuchte, dies beim Aufstellen der Falle gebührend zu berücksichtigen - es gelang mir nicht, eine einzige Maus in dieselbe zu locken.
Und jetzt? Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass eben Sommer ist und ich fast täglich irgendwas in meinem Mini-Garten zu tun finde oder ob die Mäuse einfach Mitleid mit mir haben: Sie verstecken sich. Ich finde nur selten eine Spur ihrer Existenz. Und wenn ich doch eine finde (ein paar Krümel schwarzer Erde auf dem Rasen, die Andeutung eines Hügels im Beet) und die Falle dann sofort mit der nötigen Sorgfalt in Betrieb nehme: Nix. Kein Fang. Es ist, als hätte nie einen Maus ihr Füßchen in den Gang gesetzt.
Plötzlich klingen mir die Worte des Mäusefangprofis in den Ohren:
"Wenn Sie natürlich eine innere Abneigung dagegen haben, eine Maus zu fangen, dann wird es schwierig!"
Ich lasse den Blick über meinen Garten schweifen und die Arme hängen. Ich fürchte, ich werde eine Mäusefangnull bleiben.
Hier geht's zu dem verständnisvollen Herrn Meier und seiner Firma, die wirklich sehr gutes, solides Gerät herstellt:
http://www.topcat.ch/
Dienstag, 5. Juni 2012
Summ, summ, summ ...
Sie war einfach da. Keine Ahnung, wie oft sie schon diesen Flug gemacht hatte, und ich weiß auch nicht, wie viele ihrer Kolleginnen schon vor ihr hier waren. Aber diese eine kleine Biene schaffte es genau in diesem einen Moment, sich in meine Aufmerksamkeit zu drängeln. Sie brummte da im Beet herum, flog von einer Blüte zur nächsten - und wupps - hatte sie mich weggelockt von langweiligen Papieren, die endlich in Ordnung gebracht werden wollten.
Ich gebe zu, es war nicht besonders fair von ihr, mich derart abzulenken - und genauso wenig fair von mir, den armen Papierkram derart zu vernachlässigen und mich - schon wieder - nicht darum zu kümmern. Ich gebe zu, es hat viel mehr Spaß gemacht, nach der Kamera zu greifen und auf den Auslöser zu drücken. Ich gebe zu, ich hätte viel früher mit dem unangenehmen Kram fertig sein können, wenn ich nicht da gesessen und zugeschaut hätte, wie sie brummte und flog, auf Blüten landete, wieder abhob und zur nächsten schwebte, um sich wieder woanders nieder zu lassen und immer so weiter.
Ja. Ich gebe das alles zu. Aber bestimmt wird es bald Abend, da gehen die Bienen zurück in ihren Bienenstock. - Und morgen ist auch noch ein Tag.
Ich gebe zu, es war nicht besonders fair von ihr, mich derart abzulenken - und genauso wenig fair von mir, den armen Papierkram derart zu vernachlässigen und mich - schon wieder - nicht darum zu kümmern. Ich gebe zu, es hat viel mehr Spaß gemacht, nach der Kamera zu greifen und auf den Auslöser zu drücken. Ich gebe zu, ich hätte viel früher mit dem unangenehmen Kram fertig sein können, wenn ich nicht da gesessen und zugeschaut hätte, wie sie brummte und flog, auf Blüten landete, wieder abhob und zur nächsten schwebte, um sich wieder woanders nieder zu lassen und immer so weiter.
Ja. Ich gebe das alles zu. Aber bestimmt wird es bald Abend, da gehen die Bienen zurück in ihren Bienenstock. - Und morgen ist auch noch ein Tag.
Freitag, 25. Mai 2012
Ich sehe es jeden Tag: Klirrkalt war der vergangene Winter. Leider sehe ich es jeden Tag so deutlich, dass es schon weh tut. Der Bambus - Schattengeber und leise raschelnder Traumbegleiter neben der Gartenbank - er kämpft ums Überleben. Braune Blätter und dürre Stengel sind noch von ihm übrig, ein wahres Trauerbild.
Eigentlich wollten wir ihn schon gleich in den ersten Frühlingstagen ausgraben und zu Grabe tragen. Eigentlich. Mehr als einmal standen wir mit dem Spaten in der Hand neben ihm - aber irgendwie blieb es beim "eigentlich".
Habe ich nicht gelesen, dass sich Bambus ganz alleine erholt, wenn man nicht daran herumschnippelt? Dass, sobald sich grüne Triebe zeigen, noch nichts entschieden ist? Und so beäuge ich diesen Kerl, den Bambus, jeden Tag. Begrüße jedes grüne Blättchen persönlich und ausgiebig. Versuche es mit tröstenden Worten und mit Gießen und hoffe, dass es hilft. Gebe ihm eine Gnadenfrist und wenn die um ist noch eine und immer so weiter. Bin geduldig und nachsichtig, wenn kein neues Blättchen zu sehen ist. Und vertraue einfach darauf, dass er es schon schaffen wird.
Dieser Kerl, der Bambus. Und manchmal (ich schwöre: nur sehr selten) denke ich, dass es gar nicht so schlecht sein muss, ein fast (!) erfrorener Bambus zu sein.
Eigentlich wollten wir ihn schon gleich in den ersten Frühlingstagen ausgraben und zu Grabe tragen. Eigentlich. Mehr als einmal standen wir mit dem Spaten in der Hand neben ihm - aber irgendwie blieb es beim "eigentlich".
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| Genug Grün oder nicht? |
Dieser Kerl, der Bambus. Und manchmal (ich schwöre: nur sehr selten) denke ich, dass es gar nicht so schlecht sein muss, ein fast (!) erfrorener Bambus zu sein.
Mittwoch, 17. August 2011
Tipps vom Profi
Ja, es ist wieder das leidige Thema: Wühlmäuse.
Das Löcher-Problem habe ich leider nicht lösen können. Vor lauter Hirnarbeit, wie ich die Plagegeister aus meinem Garten scheuchen kann, schlafe ich regelmäßig ein, wenn ich es mir auf meiner Bank zur Mäuseüberwachung bequem gemacht habe. Auch meine neuesten Versuche, E-Bass zu lernen, haben die Nager leider nicht beeindruckt. Ich nehme an, Mäusen graust's vor gar nichts.
Jedenfalls hat auch Schmierseife nichts gebracht - das war der Tipp der Bäckerin, der ich eines Samstagsmorgens mein Leid geklagt habe. 40 Jahre Gartenerfahrung legte sie in die Waagschale, leider auch ohne Erfolg. Meine Mäuse haben ein besonderes Zertifikat: seifenerprobt und chilli-abgehärtet. Seufz. Nun gut. Ich verzage ja beinahe nie - also habe ich mir Rat von den richtigen Profis geholt. Ich habe das "Grüne Telefon" der Insel Mainau angeschrieben. Und eine Expertin hat mir geantwortet. Hier sind ihre Tipps:
- Jauche aus Holunderblättern herstellen (einen Eimer voll Holunderblätter anwelken lassen (ca. 1 kg), mit 10 L Wasser übergießen und mit einem Brett abdecken. Jeden Tag umrühren, nach 2-3 Tagen ist die Jauche fertig (und stinkt – hier hilft etwas Steinmehl oder Kamille, einfach mit hinein tun – der Geruch geht allerdings nie ganz weg); unverdünnt gegen Wühlmäuse in die Gänge gießen (Wühlmäuse mögen diesen Geruch gar nicht).
- Bei Falknereien nachfragen, ob ein Falkner mit seinen Greifvögeln und evtl. einem Wiesel vorbei kommen kann. Das Wiesel scheucht die Wühlmäuse aus den Gängen, die Raubvögel fangen die Mäuse und vertilgen sie.
www.mainau.de
gruenes-telefon@mainau.de
Montag, 11. Juli 2011
Löcher und Nicht-Dasein
Ja, meine Pflanzen wachsen und wachsen. Und die Mäuse machen sich nicht mal die Mühe, ihre Löcher unter Hügeln zu verstecken. Neuerdings lassen sie die Ein- und Ausgänge zu ihren unterirdischen Wohnungen einfach offen. Rechts der Ausgang und links der Eingang - oder andersherum. Ganz festgetreten ist die Erde von den kleinen Füßchen, die heraustrappeln und wieder hinein. Vielleicht haben Mäuse in ihren Gängen ja so etwas wie eine Gänge-Verkehrsordnung. Oder Linksverkehr. Jedemfalls ist es ohne Hügel über dem Loch viel viel praktischer. Schwupp - raus aus dem Loch, hin zu den Taglilien, ein Haps und dann ganz schnell wieder zurück ins Loch. Nicht mal mein Hund kann so schnell gucken. Glaub ich wenigstens. Oder es ist ihm einfach zu heiß, um die Augen überhaupt erst auf zu machen.
Die Wahrheit ist: Die Mäuse nutzen die Abwesenheit der Gärtnerin. Das Unkraut freut sich auch und ich wundere mich, wie die vielen Pflanzen das alles so alleine hinkriegen. So eine blaurotliablassrosa Pracht. Jedenfalls von Ferne - denn nahe hingehen traue ich mich erst gar nicht. Vielleicht mal grade auf die Bank auf der Terrasse, aber nur mit gesenktem Blick. Keine Zeit. Ein paar wichtige Projekte drängten sich vor meine Schönheiten und ich habe es zugelassen. Habe sie vernachlässigt. Die Rosen und den Rittersporn. Aber jetzt. Das Projekt ist fertig - abgeschickt und zur Bewertung freigegeben. Und jetzt - vielleicht leg ich mich jetzt mal auf die Lauer. Und dann verrate ich der ganzen Welt, ob Mäuse rechts oder links ihre Eingänge bauen.
Die Wahrheit ist: Die Mäuse nutzen die Abwesenheit der Gärtnerin. Das Unkraut freut sich auch und ich wundere mich, wie die vielen Pflanzen das alles so alleine hinkriegen. So eine blaurotliablassrosa Pracht. Jedenfalls von Ferne - denn nahe hingehen traue ich mich erst gar nicht. Vielleicht mal grade auf die Bank auf der Terrasse, aber nur mit gesenktem Blick. Keine Zeit. Ein paar wichtige Projekte drängten sich vor meine Schönheiten und ich habe es zugelassen. Habe sie vernachlässigt. Die Rosen und den Rittersporn. Aber jetzt. Das Projekt ist fertig - abgeschickt und zur Bewertung freigegeben. Und jetzt - vielleicht leg ich mich jetzt mal auf die Lauer. Und dann verrate ich der ganzen Welt, ob Mäuse rechts oder links ihre Eingänge bauen.
Montag, 6. Juni 2011
Die Lücke
Da ist diese Lücke im Beet. Wenn ich auf der Terrasse sitze und hinschaue, dann denke ich: "Ach du meine Güte, da MUSS ich noch was hinpflanzen!" Keine Ahnung, warum diese Lücke da ist, sie ist einfach, wie es vielleicht ihr Wesen ist, irgendwie da hin gekommen. Ein Fleckchen Erde, das darauf wartet, dass jemand es endlich gebührend beachtet und zum Leben erweckt sozusagen.
Das heißt - eigentlich bräuchte mich das Fleckchen Erde gar nicht. In Nullkommanichts wäre es besiedelt - von Löwenzahn und Disteln vielleicht oder von kleinen Grasbüscheln oder auch von der Zaunwinde, die sich so gerne hier niederlässt.
Aber ich lasse es ja nicht, das Stück Beet. Regelmäßig komme ich mit der Hacke oder auch mit bloßen Händen und mache den kleinen grünen Vorwitzpflänzchen den Garaus. Und während ich daran arbeite, tut mir die Lücke leid. Sie ist so leer und fad und ich bin Schuld daran! Und sofort fallen mir so viele Möglichkeiten ein, die Lücke zu bepflanzen, dass es mir ganz schwindelig wird. Doch mit den Ideen kommen auch gleich die Zweifel: Ob der kleine Garten vielleicht noch eine Rose vertragen würde? Und ob der Standort wohl richtig für sie wäre? Und die Nachbarn? Würden die sie mögen und umgekehrt? So viele Fragen - und von der Entscheidung bin ich so weit weg wie nie. Außerdem: Würde nicht doch eine Staude besser passen? Eine, die ich noch nicht in meinem Garten habe? Und habe ich nicht neulich bei den Gartentagen diese Pflanze gesehen, die ich unbedingt...? Wenn mir endlich der Name einfiele, dann, ja dann könnte ich vielleicht eine Entscheidung treffen!
Es ist wirklich nicht leicht, denke ich. Es gibt ja noch so viele Pflanzen, von denen ich noch gar keine Ahnung habe, nein es es schier unmöglich, die richtige für die arme einsame Lücke zu finden.
Mutlos bin ich dann und ein ein wenig verzweifelt - denn manchmal fühlt es sich gar nicht so schlecht an, ein wenig verzweifelt zu sein.
Aber ich weiß, dass ich der Lücke und mir noch eine Chance geben sollte. Vielleicht sollte ich einen Nachmittag lang auf der Terrasse sitzen, die Lücke im Visier, einen Stapel Gartenbücher um mich herum. Vielleicht sollte ich nur einfach riechen und schauen, in die Sonne blinzeln und alle Schuldgefühle dem Wind mit auf die Reise geben. Ich bin sicher: Die Lücke und ich, wir brauchen nur noch ein wenig Geduld.
Das heißt - eigentlich bräuchte mich das Fleckchen Erde gar nicht. In Nullkommanichts wäre es besiedelt - von Löwenzahn und Disteln vielleicht oder von kleinen Grasbüscheln oder auch von der Zaunwinde, die sich so gerne hier niederlässt.
Aber ich lasse es ja nicht, das Stück Beet. Regelmäßig komme ich mit der Hacke oder auch mit bloßen Händen und mache den kleinen grünen Vorwitzpflänzchen den Garaus. Und während ich daran arbeite, tut mir die Lücke leid. Sie ist so leer und fad und ich bin Schuld daran! Und sofort fallen mir so viele Möglichkeiten ein, die Lücke zu bepflanzen, dass es mir ganz schwindelig wird. Doch mit den Ideen kommen auch gleich die Zweifel: Ob der kleine Garten vielleicht noch eine Rose vertragen würde? Und ob der Standort wohl richtig für sie wäre? Und die Nachbarn? Würden die sie mögen und umgekehrt? So viele Fragen - und von der Entscheidung bin ich so weit weg wie nie. Außerdem: Würde nicht doch eine Staude besser passen? Eine, die ich noch nicht in meinem Garten habe? Und habe ich nicht neulich bei den Gartentagen diese Pflanze gesehen, die ich unbedingt...? Wenn mir endlich der Name einfiele, dann, ja dann könnte ich vielleicht eine Entscheidung treffen!
Es ist wirklich nicht leicht, denke ich. Es gibt ja noch so viele Pflanzen, von denen ich noch gar keine Ahnung habe, nein es es schier unmöglich, die richtige für die arme einsame Lücke zu finden.
Mutlos bin ich dann und ein ein wenig verzweifelt - denn manchmal fühlt es sich gar nicht so schlecht an, ein wenig verzweifelt zu sein.
Aber ich weiß, dass ich der Lücke und mir noch eine Chance geben sollte. Vielleicht sollte ich einen Nachmittag lang auf der Terrasse sitzen, die Lücke im Visier, einen Stapel Gartenbücher um mich herum. Vielleicht sollte ich nur einfach riechen und schauen, in die Sonne blinzeln und alle Schuldgefühle dem Wind mit auf die Reise geben. Ich bin sicher: Die Lücke und ich, wir brauchen nur noch ein wenig Geduld.
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