Mittwoch, 15. August 2012

Nächste Rätselrunde: Auf geht's

Also hier der erste sichtbare Beweis: Es ist KEIN Monsterhund. Eine Mücke? Naja - vielleicht auch ein  Wesen mit ausgerolltem Schweineschwänzchen? So viel ist sicher: Es ist zahm, geradezu niedlich. Und es ist nur ab und zu im Garten anzutreffen - als ich es zum ersten Mal sah, zum Beispiel. Da war es eingehüllt in eine weißgraue Masse, aus der ich es herausschälen durfte. Ich nehme mal an, dass es Regen nicht so sehr gern mag. Und eine starke Böe könnte es unter Umständen empfindlich verletzen.  - Aber darüber habe ich noch nicht mit ihm oder ihr  sprechen können.
Überhaupt: Die Kommunikation ist nicht leicht. Ich sitze vor dem Wesen und versuche in eins der Augen zu blicken, was aus verschiedenen Gründen nicht so einfach ist. Es weicht mir gerne aus, das Wesen. Der leiseste Windhauch kann es aus dem Gleichgewicht bringen. Aber: Es bringt mich zum lächeln. Habe ich einen Blick von ihm erhascht, muss ich einfach lachen. Ganz automatisch!
Noch immer keine Idee? Hm - ich überlege, welchen Hinweis ich noch geben könnte. Ja. Vielleicht den: Ich freu mich sehr, dass es jetzt da ist!

Montag, 13. August 2012

Des Rätsels erster Teil

Es soll ja Wesen geben, die einen unerbittlich verfolgen, stimmt's? Bisher dachte ich immer, dass es sich dabei eher um Traumwesen handelt -  irgendwelche ewig hinter einem her rennende Monsterhunde zum Beispiel. Die dann natürlich längst über alle Wolken sind, wenn man schweißgebadet aufwacht.
Oder, klar, lästige Mücken, die sich am Tag mucksmäuschenstill in winzigen Tapeten-Ritzen verstecken, um schließlich, sobald frau im Bett liegt und gerade die Decke unter die Nase zieht, ihr Sirrkonzert veranstalten.
Ich behaupte ja immer, ich bin gegen sowas immun. Traum-Monsterhunden begegne ich seit einiger Zeit gekonnt mit "Platz"-Kommandos und einem Leckerli. Und Mücken stechen mich nimmer - bin schließlich verheiratet!
Achja, natürlich, die Wühlmäuse hätte ich jetzt beinahe vergessen, die mich ja so gerne mal unabwendbar belagern - sie verfolgen mich bisweilen auch. Genau: "Bisweilen"!! Denn gerade mal sind sie fort, weg, in Ferien, wer weiß das schon!
Aber dieses Wesen, das mich da verfolgt und sich bei mir eingenistet hat, ist ein anderes. Ein schöneres, wenngleich - proportional eher kopflastig, aber dennoch ganz gut in der Balance.
So viel verrate ich für heute: Es hat irgendwie mit diesem Blog zu tun. Aber mehr sag ich jetzt nicht. RATET MAL!

Dienstag, 7. August 2012

Fundstück

Ich habe sie wiedergefunden - die kleine Funkie. Sie muss gewandert sein - ohne mein Zutun hat sie sich auf die Reise gemacht, irgendwie. Dort in die Erde gegraben,  wo ich sie entdeckte, habe ich sie jedenfalls nicht. Ob sie ein Überbleibsel ist - sozusagen der kleine Rest von all den Funkien, die ich damals neben den Weg gepflanzt hatte und die den Mäusen zum Opfer gefallen sind?
Ich habe keine Ahnung,. Jedenfalls stand sie unter der Spirea,. Winzig, kaum gewachsen, im Schatten und bedrängt von der größeren Pflanze. Ehrensache, dass ich sie hervorgeholt und ihr einen besonders schönen Platz eingeräumt habe. Sie hat einen Platzregen und den ersten heißen Tag schon überstanden. Erst mal ans Licht geholt, wird sie von alleine wachsen. Irgendwie macht mich dieser Gedanke froh!